Verrückte Feste und Entspannung im Paradies

03Okt2016

Hallo alle zusammen,

 

Schon wieder sind mehr als drei Wochen vergangen und ich kann viel Neues von der Uni und den kanarischen Inseln berichten. Los geht’s mit dem Wesentlichen… der Bildung!

Am 12.September haben die Kurse an der Uni begonnen, am Anfang wurde uns erzählt, was die Inhalte sind und wie sich die Prüfungsleistung zusammensetzt. Mir wurde schnell klar, dass das Semester mit viel Arbeit verbunden ist. Damit ich ja viel lerne ;) Die Themen sind sehr interessant und ich lerne etwas über klassische Quellen in der spanischen Literatur, den arabischen Einfluss auf Kultur und Sprache in Spanien, die soziolinguistischen Besonderheiten der Canarios und über französische Poesie. Allerdings erinnern die meisten Kurse stark an Schule damals: still sitzen, nicht Pippi gehen, alles mitschreiben und nur der Prof spricht. Und das alles auf Spanisch – manchmal versteh ich im wahrsten Sinne des Wortes auch nur Spanisch und es fällt mir schwer etwas zu verstehen. Ich weiß; das wird mit der Zeit besser werden und alle Profs sind sehr verständlich und hilfsbereit.

So, nun zu Land und Leuten.

Für ein Wochenende habe ich mir mal ein Auto ausgeliehen, das ist wirklich einfach und erschwinglich. Samstag waren Luisa und ich wandern und haben uns Stück für Stück an den Roque Nublo (1.813 m) herangepirscht. Zuerst konnten wir einen traumhaften Blick auf die Mitte der Insel (Roque Nublo und umliegende Felsen) genießen und dann von dem Plateau am Roque Nublo bis hin zum 170km Luftlinie entfernten Teide (Teneriffa) sehen. An diesem Tag waren wir über den Wolken, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

Am Sonntag, den 11.09. fand eines der bekanntesten Volksfeste der Kanaren in La Aldea de San Nicolás statt: Fiesta del Charco. Mir fehlen nach wie vor noch die Worte, aber versuche es trotzdem zu beschreiben. Bereits die Fahrt, die uns über enge Serpentinen in das entlegenste Dorf der Insel geführt hat, war spektakulär (ca. 65 km in 2 Std.). Die Gemeinde wusste anscheinend, welche Menschenmassen diesen Weg auf sich nehmen würden und war gut vorbereitet mit riesigen Parkplätzen. La Aldea und der Strand des Dorfes sind überschaubare Orte, aber ausreichend groß um ordentlich zu feiern. Pünktlich 12:00 kam die Agaete-Banda in die Hafenstraße gelaufen. Die Musikgruppe wurde von einer tanzenden Masse begleitet, unter die wir uns dann auch gemischt haben. 3 Stunden tanzen, singen, trinken und Trompete spielen in praller Sonne: Irre Stimmung. Wenn die Spanier etwas können, ist es feiern. Dann war Zeit ein bisschen zu baden, zu entspannen, zu essen und einen guten Platz an El Charco zu suchen. Dort wo das eigentliche Spektakel des Tages stattfindet. El Charco ist eine kleine Salzwasserlagune (Achtung, das Wort Lagune täuscht hier), die durch die stärkere Flut im September entsteht und wo „dumme“ Fische stecken bleiben und den Weg ins Meer nicht mehr finden. Am späten Nachmittag drängt sich eine Menschenmasse um das Wasserbecken herum, die sehnsüchtig auf eine Feuerwerksrakete wartet, die gen Himmel schießt. Das ist DAS Zeichen, dass die weiße Linie überrannt werden und die benebelten Fische mit Körben, Netzen und anderen Utensilien eingefangen werden können. Überlieferungen zu folge datiert sich dieser seltsame Fischfangakt bis ins 14.Jh zurück und wird oft mit den Wort „brutal, vom Teufel besessen und verrückt“ assoziiert – da ist wirklich was Wahres dran. Im Laufe der Zeit hat sich der Brauch verändert: Damals Mittel der Nahrungsbeschaffung und heute eine Riesen-Fiesta. Auf dem Video der Luft-Aufnahme sieht man eindrucksvoll, was 17:00 in La Aldea de San Nicolás passiert. Nebenbei bemerkt: Wir gehörten an diesem Tag zu den Verrückten und sind aus erster Reihe gestartet. Mein Fazit: Aufgeschlagenes Knie, widerliche braune, salzige, fischige Brühe in Augen, Mund und Nase und… kein Fisch gefangen. Eine unvergessliche und verrückte Erfahrung: einmal und so schnell nicht wieder.

Nachdem ich also El Charco überlebt habe und eine Pause von der Uni immer gut tut ;) , bin ich nach Fuerteventura, Puerto del Rosario (über Nacht ca. 7:30 h) mit der Fähre gefahren. Dort habe ich Papa und Silke getroffen, die weiter nördlich in der Nähe von Corralejo schon ein paar Tage im Urlaub waren. Für 3 Tage habe ich mich im Hotel bei den beiden einquartiert und konnte alle Vorzüge von All Inclusive genießen. Fuerteventura ist eine paradiesische Insel, die geradezu zum Entspannen und Urlauben einlädt. Das haben wir auch gemacht: Baden im kristallblauen Wasser und sonnen an weiten weißen Stränden. Einen Tag waren wir in Corralejo, eine Hafenstadt, die von kilometerlangen Dünen umgeben ist, und El Cotillo, eine kleine Stadt im Nordwesten der Insel. Abschließend sind wir in Richtung Süden gefahren, noch an der Costa Calma vorbei, zu den Lagunen-Stränden von Fuerteventura. In den Lagunen liegt das kristallklare Wasser (bei Ebbe) flach und ruhig zwischen Strand und Sandbänken. Von Morro Jable aus ging es zurück nach Las Palmas GC und passend zu der Abschiedsstimmung gab es ein paar Regentropfen (3h Fähre).

Beim nächsten Mal berichte ich von der tollen Zeit beim Surfen mit Ute - Dazu muss ich erstmal Videos und Fotos sichten.

Bis bald, Eure Jule

Noch von weiten der Roque Nublo Wandern zum Roque Nublo auf dem Plateau vor dem Roque Nublo (links: La Rana - der Froscjh - könnt ihr ihn erkennen?) der Teide auf Tereriffa, zum greifen nah Und ein bisschen klettern Und ein bisschen klettern Loooooos gehts nach La Aldea Startklar - mit Kächer Bloß nicht die Linie übertreten: El Charco und Jule Partystimmung im Hafen von La Aldea Normalerweise geht man mit Anzug, Hemd und Kravatte in El Charco Vorher Nachher Und es stinkt La Aldea de San Nicolas Da waren wir baden: San Nicolas im Hotel ;)Endlich - Entspannung im Paradies: auf Fuerteventura Winsurfer beobachten vor Corralejo Stadtstrand in Corralejo Corralejo Hafen in Corralejo - Blick auf El LoboEl Cotillo Steilküsten bei El Cotillo Alte Festungsanlagen in El Cotillo Lagunenstrand - Spazieren auf der Sandbank  

 So sieht es bei El Charco aus, wenn die Massen losrennen. Und wir in erster Reihe!

 

 

¡Hola!, que me lleva la ola

07Sept2016

Hallo alle zusammen,

 

Wie ich bereits im Eintrag zuvor geschrieben habe, hatte ich den ersten Besucher auf Gran Canaria. Keine weniger als meine liebe Mutti, die hier 5 Tage Vollbespaßung bekommen hat. Am ersten Abend gleich in den Atlantik eingetaucht um schon mal die Wellen kennenzulernen damit sie für den Surfkurs am Folgetag gewappnet ist und weiß was da so auf sie zukommt. Abends waren wir in einem kleinen Restaurant direkt am Paseo vom Las Canteras und gönnten uns lecker Seafood mit einem Weinchen von der Insel. Das heißt, wir haben kleine Fischlein und „Arroz negro“ (schwarzer Reis) probiert, eine Reis-Spezialität, die mit Tintenfisch und dessen Tinte zubereitet wird. Ein ganz neuer Geschmack und ein Erlebnis der besonderen, den die Tinte färbt ziemlich stärker als Rotwein.

Am Donnerstagvormittag waren wir ein bisschen wandern und sind zum Kreuz auf der Isleta hoch gelaufen. Dieser Ausblick ist immer wieder beeindruckend. Nachmittags stand Surfen auf dem Plan. Ja, wir haben zusammen einen Privat-Surfkurs gemacht: 2 Stunden pure Konzentration, Adrenalin und Anstrengung auf höchstem Niveau mit Ivan. Wir haben gelernt, wie man Weißwasserwellen surft. Das sind die Wellen, die schon gebrochen und schaumig sind. Die haben immer noch viel Kraft und sollten nicht unterschätzt werden. Wir können jetzt - theoretischer Weise - mit Surfboard ins Wasser gehen ohne, dass das Brett uns bei der ersten Welle um die Ohren fliegt, die Wellen beobachten und uns eine gute Welle zum Surfen aussuchen, paddeln - das kann die Mutti besonders gut – und in zwei verschiedenen Weisen uns aufrichten, einmal wie ein Frosch (la rana) und das andere Mal auf die Knie und dann hoch. Das Fazit: 1) Wir haben beide gestanden, 2) ein spektakuläres Video wie die Mutti von der Welle umgehauen wird und 3) ganz viel Muskelkater. Am Abend haben wir uns auf der Ruta de Tapas mit kleinen Leckereien und Sangria gestärkt.

Am nächsten Tag sind wir nach Agaete, im Norden der Insel, via Arucas gefahren. In Arucas gibt es eine Rum-Brennerei, die leider schon geschlossen hatte. Also waren wir der Kultur und Geologie auf den Spuren. In der Altstadt steht die beeindruckende Kirche San Juan Bautista, die Anfang der 20.Jh. aus Basaltgestein der Region erbaut wurde. Im Anschluss an die Kultur konnten wir ein traumhaftes Panorama über den gesamten Norden der Insel von dem Montaña de Arucas aus genießen. Entstanden vor ca. 300.000 Jahren zählt der Vulkankegel Montaña de Arucas zu der jüngsten Geschichte vulkanischer Aktivitäten auf der Insel.

Per Anhalter und mit Bus hat unser Weg uns schließlich ans Ziel nach Agaete/ Puerto de Las Nieves gebracht. Hier haben wir uns abends an Papas arrugadas (kanarische Kartoffeln mit Mojo) und Knoblauch-Gofio übergessen ;) Da hat auch kein Spaziergang mehr geholfen. Am nächsten Morgen haben wir mit einem leckeren Frühstück vor Traumkulisse in Puerto de Las Nieves gestartet. Eine kleine Tour durch Agaete wurde von dem Ausflug zur Finca La Laja gekrönt. Dort haben wir Wein-, Kaffee und den Anbau von tropischen Früchten bestaunt und probiert. Unsere Zeit hier war einzigartig, wir haben jede Minute (und Tropfen) genossen. Und auf ein Neues haben wir unglaublich nette Menschen kennengelernt.

Dann war auch schon Sonntag und wir sind ein bisschen am Paseo und am Strand entlang geschlendert. Kurzum, es waren 5 sehr schöne Tage.

 

Am Dienstag war die offizielle Willkommensveranstaltung für alle Erasmus-Studenten: ca. 600 Studenten aus 39 Ländern!!! Am Freitag gehen die ersten Kurse los und es finden extra Veranstaltungen von den Fakultäten aus statt. Ansonsten habe ich alle wichtigen Unterlagen abgegeben damit ich meine Immatrikulationsbescheinigung bekomme. Auf die ich allerdings noch mit Geduld (más paciencia) warten muss – das ist hier so üblich, wurde mir gesagt.

 

Viel Spaß bei den Videos und Bildern,

Wenn ihr Tipps oder Wünsche habt, dann hinterlasst einfach einen Kommentar unten dem Eintrag.

 

Viele liebe Grüße aus Las Palmas de Gran Canaria,

Eure Jule

Das sind die zwei Videos ;)

Bester Sangria Posen bevor es los geht Ab ins Wasser Danach - mit Ivan Parque Municipal - Blick auf den Montana de Arucas Rathausplatz Arucas in ArucasSan Juan Bautista San Juan Bautista Ausblick vom Montana de Arucas kleine Kirche in Puerto de Las NievesAgaeteIglesia de La Concepción Finca La LajaLa LajaOrangenbäume, Papayabäume, Kaffeeplantage, Weinplantage und wirAusblick La Lajaso liebe Menschen Mein Campus :D

Vielfalt in Gran Canaria

28Aug2016

Hallo alle zusammen,

 

die Zeit vergeht ja so schnell. Mittlerweile bin ich schon seit 18 Tagen auf Gran Canaria und die Insel gefällt mir immer besser. Folglich kann ich nochmal festhalten, dass es die beste Wahl ist für mein Erasmussemester.

Seit einer Woche hat Anni Besuch von ihrem Freund Adi, der uns fleißig geholfen hat Strandliegen von Ikea nachhause zu transportieren. Auf unserem Weg zu Ikea haben wir auch die liebe Luisa kennen gelernt. Eine junge Lehrerin aus Dresden, die ab diesem Schuljahr an der deutschen Schule in Las Palmas GC arbeiten wird.

In letzten Tagen haben wir gemeinsam die Flora und Fauna der Insel erkundet und jeden Tag ganz neue Eindrücke gewonnen. Wer denkt, dass Gran Canaria eine karge Einöde ist, der wird gleich nicht mehr aus dem Staunen herauskommen.

Anfangen möchte ich mit dem was die Canarios noch besser können als die Spanier: Fiestas. Wenn es ums Feiern geht, hat Gran Canaria jedes Wochenende eine Riesen-Fiesta zu bieten. So haben wir mitten im August Silvester in der Altstadt von Las Plamas GC gefeiert und nach spanischem Brauch um Mitternacht zu jedem Glockenschlag eine Weintraube gegessen. Das soll Glück bringen für das nächste Jahr. Gefeiert wurde das Neue Sommerjahr. Überall gab es leckere Bocadillos (reichhaltig belegte Brötchen), Pinchos und Cocktails. An jeder Bar wurden Partyartikel verteilt und 00:00 läuteten die Glocken für das Weintrauben Essen.

Keine Sorge, die Jule macht nicht nur Party hier. Seit 10 Tagen läuft der Vorbereitungssprachkurs. Jeden Tag 3 Stunden Kurs sind angenehm und Hausaufgaben gibt’s auch nicht. ;) Insgesamt wird hier eine bunte Mischung Erasmus-Studenten (aus Italien, Slowenien, Österreich, Brasilien und Deutschland) bespaßt.

Im Nordosten von Las Palmas GC gliedert sich eine kleine Halbinsel an, La Isleta. La Isleta steht für Street Art und Familienausflüge an den Strand. Der Weg zum Montaña de La Cruz ist einfach und wenn man oben angekommen ist, kann man ein traumhaftes Panorama über die Stadt bestaunen. Eine Tour und ein Ausblick, den ich noch mal bei Sonnenaufgang/-untergang erleben möchte.

Am Sonntag ging der erste Ausflug Richtung Süden zu den Dünen von Maspalomas. Von Playa del Inglés aus gestartet, haben wir die Dünen einmal durchquert. In Playa del Inglés steht ein Hotel neben dem anderen und man spürt deutlich, dass hier das Herz des Tourismus schlägt. Die Dünen von Maspalomas im Gegensatz sind beeindruckend. Man hat das Gefühl mitten in einer Wüste zu stehen und der Atlantik sei eine Fata Morgana. Anschließend ging es weiter Richtung Westen in das kleine Fischerdorf Puerto de Mogán. Von dort führten uns Serpentinen ins Landesinnere, wo schroffe Felsformationen und hohe Berge das Bild dominieren. In der warmen Luft liegt der Duft von Kiefern, die man auch noch hoch oben auf den Bergkämmen wie kleine Kunstbäumchen sehen kann. Zwischendurch schillern Stauseen durch die Berge und Felsen hindurch. In der Hochebene von Tirajana sind wir in der kleinen Stadt San Bartolomé angekommen, wo wir lecker typisch kanarisch gegessen haben. Nachdem wir so viel gesehen haben, ging es wieder Richtung Las Palmas GC. Zwischendurch haben wir noch ein paar frische Kaktusfeigen gepflückt, deren Stachel ich noch 3 Tage später gespürt habe. Naja, lecker waren sie auf jeden Fall.

Unter der Woche haben wir nach dem Sprachkurs mit dem Auto die nähere Umgebung von LPGC erkundet.

Am nächsten Tag sind wir am Nachmittag nach Teror gefahren. Eine kleine kanarische Stadt im Landesinneren. Besonders fallen die Häuser mit ihren prächtigen Holzbalkonen auf, die aus den Pinien der Umgebung gefertigt werden.

Als nächstes stand Caldera de Banadama auf dem Plan. Das ist ein 5000 Jahre alter Vulkankrater mit einem Durchmesser von 1km und einer Tiefe von 170m, der südlich von LPGC liegt. Dieses Mal haben wir uns für den 5km lange Kraterkammumrundung entschieden. Anstrengende Tour mit traumhaften Ausblicken auf den Ozean, ins Hinterland und in den Krater.

Der dritte Ausflug führte uns in die Barranco de los Cernícalos (Schlucht Cernícalos). Eine Traumtour, die man gemacht haben muss. Hier kommt jeder auf seine Kosten: Laufen durch dichtes Bambusgebüsch, überqueren von Bachläufen, Klettern neben kleineren Wasserfällen, sich das Wasser auf den Kopf prasseln lassen unter dem Wasserfall. Man trifft immer mal andere Wanderer, aber nicht alle gehen den gleichen Weg. Das Ziel ist allerdings immer das gleiche: Der große Wasserfall. :D

Ganz in der Nähe von der Stadt ist der Jardín Canario (Botantischer Garten), wo es sage und schreibe 2.000 Kaktusarten zu bewundern gibt. Auf schönen Wegen kann man die kanarische Fauna (Palmen, Kiefernhainen, Kakteen, Wasserpflanzen etc.) kennenlernen. Dort haben wir auch eine große (und kontaktfreudige) kanarische Echse gesehen. Wir haben sie Roberto genannt.

Nach wie vor gibt es noch so viel zu entdecken auf der Insel und ich kann es kaum erwarten. Nächste Woche kommt der erste Besuch und der Sprachkurs geht zu Ende. Vielleicht wage ich mich dann endlich mal auf das Surfbrett.

 

Viele Grüße eure Jule

 

Erasmus Studenten in der Vegueta Campanadas de Fin de Ano Montana de La Cruz La Isleta Luisa auf der Isleta Maspalomas Puerto de Mogán In TerorBasilika in Terorüberall tolle Hibiskusblüten :DTapas in TerorCaldera de Bandama - Blick auf Pico de BandamaGolf - Ressort Bandamaleckere Pause mit MeloooooneKrater- SelfieAuf dem KraterrandBlick in den Caldera de Bandama (vom Pico de Bandama) kleiner Wasserfall - Barranco de los CernícalosKlettern im Barranco de los CernícalosAussicht genießenDoppelter Wasserfall im Barranco de los CernícalosWandercrew Barranco de los CernícalosJardín CanarioRiesen-KaktusRoberto :D

Angekommen in Las Palmas de Gran Canaria

13Aug2016

Hallo an alle :D

Es ist mal wieder Zeit für einen Auslandsblog, denn: Ich studiere ein Semester lang an der Universidad de Las Palmas de Gran Canaria. Man hätte wirklich eine schlechtere Wahl treffen können. ;)

Seit zwei Tagen bin ich auf der Insel und wie erwartet, es ist einfach traumhaft. Von Zuhause aus habe ich ein schönes Zimmer in einer 2er WG gefunden, wo ich auch gleich einziehen konnte. Zufällig ist meine Mitbewohnerin Anni am gleichen Tag angekommen wie ich und so haben wir bisher die Stadt gemeinsam erkundet. Als erstes haben wir den Strand gesucht. Der ist direkt vor der Tür, 1 Minute Fußmarsch und schon steht man vor dem beeindruckenden und bekannten Strand "Las Canteras". Der Teil, der sozusagen vor der Tür ist heißt "La Cicer" und hier trifft man die Surfer. Die Wellen sind ganz schön groß und machen mir Lust darauf surfen zu lernen.

Donnerstag Abend waren wir in der Altstadt (Vegueta), weil hier jede Woche die "Noche de Tapas" stattfindet. Das ist wie das Paradies auf Erden. In den kleinen Gassen der Altstadt tümmeln sich viele Feinschmecker. Es gibt Pinchos, so nennt der "Canario" die Tapas, die zwischen 1€ und 3€ kosten. In den meisten Fällen ist sogar noch ein Getränk dabei: Bier, Wein, Cola etc oder Sangria. Ab sofort gehen wir jede Woche zu der Tapas Tour.

Heute war ich zum ersten Mal im Atlantik baden: angenehme Temperatur, hohe Wellen und ein bisschen zu viele Algen (hoffentlich liegt das an der Strömung!) Bisher war es nur am Anreisetag über 35 Grad, sonst ist es zwischen 28-32 Grad tagsüber angenehm und nachts kühlt es dann ab auf 20/23 Grad.

Am Wochenende wollen wir mal Richtung Maspalomas fahren und dort durch die Dünen laufen.

Nächste Woche fängt der Intensiv-Sprachkurs Spanisch an.

 

Viele Grüße, Eure Jule

 Zimmer I Zimmer II Las Canteras Las Canteras Street Art Street Art Noche de Tapas Noche de Tapas Mit Anni Las Palmas